Entscheidung

Ich werde mit P. Schluss machen. Es gibt doch nichts als Probleme, nicht mit ihm, aber in mir. Was ich auch tue, ich kann nie so ehrlich zu ihm sein.
Es ist nicht fair, dass er seine Seele vor mir entblättert und ich ihm meine vorenthalte. Gleichzeitig aber gefällt mir nicht, was ich bei ihm sehe. Ich kenne Züge, die ich nie kennen wollte und ich möchte nur weg, weg von ihm.
Da hilft es doch nichts, was andere sagen, egal wie "süß" wir zusammen waren. Egal wie lieb er ist.
Er ist zu lieb für mich, zu lieb. Wirklich, ich wusste nicht, dass das geht, aber ich kann nicht mehr, ich fühle mich erdrückt von jemandem, für den ich das Allerwichtigste und Einzige auf der Welt bin. Denn das wird nie eine Person für mich sein. Nicht das Einzige. Vor allem er nicht.
Im Moment sehen wir uns nicht. Ich war bei ihm und habe alle meine Probleme mit dieser Beziehung ausgebreitet, aber er versteht sie nicht, will nur mich auf keinen Fall verlieren. Er sieht noch nicht, dass er das bereits hat. Ich könnte mich halbherzig auf einen weiteren Monat einlassen und würde ihn ihm etwas zerstören, dass er für die Nächste braucht. Vertrauen.
Ich würde ihn belügen und verraten und gleichzeitig reserviert bleiben, nichts von mir preisgeben, weil ich nicht verletzbar werden will. Was ist das für eine Beziehung?
Gar keine.
Deshalb mache ich Schluss.

Ich habe Gigi geschrieben, dass ich ihn liebe und mit Jim geredet.
24.2.07 23:27


Versager

Noch keine Ruhe Vieras...

gerade denke ich mehr als gut für mich ist. Ich fühle mich als Versager.
Versagt.
Versagt.

VERSAGT.
11.2.07 23:21


Ohne Bedeutung

Egal was ich tue. Egal wie sehr ich dafür sorge, dass ich nicht verletzbar bin. Ich werde immer wieder verletzt werden. So ist diese Welt. Egal wie oft ich aus ihr fliehe, ich bin ein Teil von ihr.

Ich bin kalt geworden, der weiche Teil lebt sich nur noch in Geschichten und Träumen aus. Das Leben hat ein rationales Gesicht bekommen, nicht herzlos, aber ohne Anteilnahme. Ich lasse niemanden eindringen und den Kern sehen, ich gebe niemandem ein Stück von mir. Niemand kann es fortnehmen, niemand kann mich je wieder verletzen, wenn ich so weiter mache.

Nur eines gibt es hier noch: Freundschaft. Freundschaft, die so tief geht, dass sie noch jenen Kern kennt, dass ich vertraue und dementsprechend emotional weitergehe. Ich glaube noch nicht, dass diese Menschen mich verletzen könnten. Das ist mein einzig weicher Kern, der noch bleibt.

Und jetzt verletzt man eine dieser Personen, die mir so kostbar sind. Und all das geschieht ihr, was mir geschehen ist. Wie kann ich sie bewahren, davor, verletzt zu werden und auch davor, unverwundbar zu werden? Denn nur der kann nicht verletzt werden, der nicht gibt, und der liebt nicht. Das ist mir widerfahren und ich will um jeden Preis verhindern, dass ihr dasselbe geschieht. Sie darf nicht werden wie ich... Ich möchte ihr nicht diese Vorstellung einer schönen Welt nehmen, ich möchte nicht, dass sie abstumpft wie ich, aber sie soll doch nicht verletzt werden... *heul*
11.2.07 23:20


Liebe

Vor allem durch die aktuellen Ereignisse merke ich eines ganz stark:
ich bin nicht mehr die, die ich einst war. Vor allem Jim hat mich verändert, in eine Richtung, die ich ihm nicht leicht verzeihen kann. Ich liebe nicht mehr.
Seit ihm habe ich mir nichts mehr erlaubt, was nahe geht. Ich habe einen Freund und ich habe mich verliebt. Aber das ging nur, weil die betreffende Person nicht meine Sprache sprach und über 1000 Kilometer weit weg wohnt.
Mein Freund, der kennt mich nicht, bzw. er kennt nicht meine Wahrheit. Ich liebe ihn nicht. Vielleicht auf meine Art, aber ich kann nie mehr vielleicht so lieben, wie ich es einst bei Jim tat.
Er hat mich verletzt und seit jenen Tagen passe ich auf, dass nie mehr jemand in der Lage sein wird, mir so weh zu tun. Ich könnte morgen verlassen werden und nicht einmal mit der Wimper zucken. Ich gestatte niemandem mehr, einen solchen Platz in meinem Leben einzunehmen, dass der Verlust schmerzen würde.
Das ist so hart...
Ich weiß nicht, ob es fair von mir ist, nicht mit offenen Karten zu spielen und ihm dies alles vorzuenthalten. Aber ich kann ihm doch nicht sagen, was er mir bedeutet... denn das ist so furchtbar wenig, zumindest zu wenig.
Ich bin mit ihm zusammen, weil er mich braucht und weil ich weiß, dass bei ihm die Gefahr nicht besteht, dass er sich tief in mein Herz einschleicht. Deshalb kann ich mit ihm zusammen sein, deshalb kann ich so tun, als würde ich ihn lieben, weil daraus nie mehr werden kann. Weil es mich nicht verletzen kann.
Verflucht seiest du Jim...
und verflucht sei auch J. Wenn du meiner Freundin angetan hast, was mir angetan wurde, wenn du sie dazu bringst, zu werden wie ich, dann werde ich einen Weg suchen, auch dich dazuzubringen, abzustumpfen... und niemandem mehr so zu vertrauen, wie du es jetzt noch tust.
Wer bin ich bloß... ich glaube nur noch an Gott, nicht mehr an Liebe, ich denke nur noch an mein Leben und lasse niemanden mehr hinein. Was soll da bloß werden...
...wenn ich zu viel Angst habe, wieder verletzbar zu werden,
wenn ich zu viel Angst habe, erneut zu fallen,
wenn ich zu viel Angst vor einer neuen Enttäuschung habe
und das nach der ganzen Zeit. Vor einem Jahr war ich glücklich mit ihm, und blind und naiv. Ich liebte.
Heute hasse ich den, den ich liebte und verbiete mir alle anderen Gefühle.
11.2.07 16:14


P.

Wer den letzten Eintrag nicht versteht- alles dreht sich um P. P. P. Meine ganze Welt ist um P., aber nicht, weil das auch umgekehrt der Fall ist. Er sieht in mir etwas ganz besonderes, das er gefunden hat, und das er nie verlieren darf. Ich weiß, dass ich dieses Besondere nicht bin, weil es keine Liebe ist... es ist Mitleid, es ist Helfen wollen, es ist eine dumme Regung meines Herzens und ein Schweigen meines Verstandes, der meint, ein jeder wäre so gut wie der andere. Ich bin in Deutschland. Gigi ist unendlich weit weg. Er weiß nicht, was ich mache, er wird nie erfahren, was ich jetzt mache. Warum dann nicht einer verzweifelten Seele helfen? Ich muss nur so aufpassen, dass ich nicht untergehe...
Aber ich bin immer die Starke, ich verkrafte viele Wellen. Ich habe Jim überlebt. Ich habe die Trennung von Gigi, auch wenn sie hoffentlich nicht ewig währt, überlebt. Ich werde ein Schauspiel, das ich nicht nur P., sondern beinahe allen vortäuschen muss, durchhalten. Ich kann es . Er liebt mich... und ich enttäusche ihn, wenn ich nicht antworte, lüge, wenn ich das gleiche sage, und würde ihn wahrscheinlich in den Selbstmord treiben, wenn ich die Wahrheit offenbaren würde.
"Du tust mir Leid. Lass mich dir helfen. Aber ich werde wieder gehen. Egal wie besonders ich bin. Es ist nichts an dir, was mich bleiben lässt, wenn ich dir ersteinmal dein Glück zurückgegeben habe."

Wie gemein ich bin. Das bin ich? Verdammt, Vieras...
Was eine Rollenvertauschung- gequälte, belogene und getäuschte Vieras. Jetzt quälende, lügende und täuschende Vieras. Ich krieg fast noch Mitleid mit Jim. Aber nur fast.
31.1.07 00:00


Zwickmühle

Das wird dumm...
gerade verliebe ich mich richtig in Gigi und finde mich damit ab, dass ich mich wohl ein weiteres halbes Jahr mit Worten begnügen muss, da taucht er auf...
Ja und jetzt?
Ich kann einfach nicht sagen, wie lange das hier hält, und ich fühle mich so schuldig, wenn ich jetzt nicht mehr mit Gigi rede, nicht jetzt, wo ich gerade all das von ihm gehört habe, das kann ich nicht tun.
Aber ihn kann ich auch nicht verlassen, ganz egal, was ich will ...
Beide brauchen mich, Gigi darf nichts von ihm wissen, und doch muss ich ihm immer wieder vorspielen, was ich doch gar nicht vorspielen möchte... oder noch schlimmer, was ich ja eigentlich noch immer für ihn fühle!
Und er muss glauben, mit Gigi wäre alles vorbei, darf nie erfahren, dass ich noch Kontakt zu ihm habe.
Was für eine Situation!
Wie komm ich hier bloß wieder raus?
Gigi verlieren ist die einzige Alternative, aber schon allein bei dem Gedanken daran wird mir schlecht. Ich brauche ihn doch :'(.
11.1.07 20:57


Essen

Das altbekannte "Ich mag nciht essen".
Nicht, wenn der Kloß mir die Kehle zuschnürt.
Nicht, wenn all die Wut und der Hass und die verzweiflung mich noch füllen.
Nicht, wenn ich noch angefahren werde, weil ich schon unglücklich bin.
Nicht, wenn niemand versteht, aber doch alle besser wissen...

Ich mag diese Welt nicht.
Ich mag nicht.
30.12.06 20:23


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]

Gratis bloggen bei
myblog.de