Ich weiß nicht.

Was ich nicht weiß?
Alles.
Manchmal ist das Leben einfach, als schaue man durch ein blankpoliertes Stück Glas und sähe die Zukunft in einer üppigen oder kargen Landschaft ausgebreitet.
Jetzt aber ist das Glas ein Spiegel und ich sehe nur mich, jetzt und hier, denkend.
Denken.
Ich will nicht immer so viel denken und doch kommen sie und kommen und kommen. Gedanken. Zweifel.
Wie ich dieses Wort hasse. Einmal gab es eine Zeit, in der Zweifel angesehen war, aber ich glaube gar nichts mehr, ich zweifle und zweifle und zweifle und verliere das Leben darüber.
Ich bin es, die die Landschaften hinter dem Glas mit meinen Zweifeln zerstört, ich beschlage das Glas, bis ich nicht mehr herüber sehen kann und gefangen bin in meiner irren Welt.
Es kann nicht sein...
Wenn aber nun...
Der Kasten aus Spiegeln sperrt mich ein, nimmt mir jede Perspektive und ich finde wie auf der Kirmes keinen Ausgang mehraus dem Labyrinth. Wer ist mein Kartenabreißermann?
3.4.07 22:41
 


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