Liebe

Vor allem durch die aktuellen Ereignisse merke ich eines ganz stark:
ich bin nicht mehr die, die ich einst war. Vor allem Jim hat mich verändert, in eine Richtung, die ich ihm nicht leicht verzeihen kann. Ich liebe nicht mehr.
Seit ihm habe ich mir nichts mehr erlaubt, was nahe geht. Ich habe einen Freund und ich habe mich verliebt. Aber das ging nur, weil die betreffende Person nicht meine Sprache sprach und über 1000 Kilometer weit weg wohnt.
Mein Freund, der kennt mich nicht, bzw. er kennt nicht meine Wahrheit. Ich liebe ihn nicht. Vielleicht auf meine Art, aber ich kann nie mehr vielleicht so lieben, wie ich es einst bei Jim tat.
Er hat mich verletzt und seit jenen Tagen passe ich auf, dass nie mehr jemand in der Lage sein wird, mir so weh zu tun. Ich könnte morgen verlassen werden und nicht einmal mit der Wimper zucken. Ich gestatte niemandem mehr, einen solchen Platz in meinem Leben einzunehmen, dass der Verlust schmerzen würde.
Das ist so hart...
Ich weiß nicht, ob es fair von mir ist, nicht mit offenen Karten zu spielen und ihm dies alles vorzuenthalten. Aber ich kann ihm doch nicht sagen, was er mir bedeutet... denn das ist so furchtbar wenig, zumindest zu wenig.
Ich bin mit ihm zusammen, weil er mich braucht und weil ich weiß, dass bei ihm die Gefahr nicht besteht, dass er sich tief in mein Herz einschleicht. Deshalb kann ich mit ihm zusammen sein, deshalb kann ich so tun, als würde ich ihn lieben, weil daraus nie mehr werden kann. Weil es mich nicht verletzen kann.
Verflucht seiest du Jim...
und verflucht sei auch J. Wenn du meiner Freundin angetan hast, was mir angetan wurde, wenn du sie dazu bringst, zu werden wie ich, dann werde ich einen Weg suchen, auch dich dazuzubringen, abzustumpfen... und niemandem mehr so zu vertrauen, wie du es jetzt noch tust.
Wer bin ich bloß... ich glaube nur noch an Gott, nicht mehr an Liebe, ich denke nur noch an mein Leben und lasse niemanden mehr hinein. Was soll da bloß werden...
...wenn ich zu viel Angst habe, wieder verletzbar zu werden,
wenn ich zu viel Angst habe, erneut zu fallen,
wenn ich zu viel Angst vor einer neuen Enttäuschung habe
und das nach der ganzen Zeit. Vor einem Jahr war ich glücklich mit ihm, und blind und naiv. Ich liebte.
Heute hasse ich den, den ich liebte und verbiete mir alle anderen Gefühle.
11.2.07 16:14
 


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